Gärten sind Brücken…

…Brücken zwischen Mensch und Natur. Die wilde, unbezwingbare Mutter Natur trifft hier auf Augenhöhe auf den Menschen, der nach Ordnung und Übersicht strebt. Gärten sind ein Ort der Begegnung, Tore in die Welt dort draußen vor unseren Dörfern und Städten. Unsere Gärten verbinden uns mit der Kraft der Natur und führen uns vor Augen, wie die Erde uns zu nähren vermag.

Da ich ja mit der Natur arbeite, war es mir immer sehr unangenehm, diese wilde „Horba“ vor dem Haus zu haben, das Chaos, dass unsere Besucher empfangen hat – weder freundlich noch einladend. Umso mehr freue ich mich, dass dieser Zustand nun endlich vorbei ist. Ich habe meinen Urlaub genutzt und unseren „Vorgarten“ endlich so anlegen können, wie mir das schon seit Jahren vorschwebt. Ihr könnt euch ja denken, dass mir nicht nach öder Geröllwüste war 🙂

Ich wollte ein kleines Kunstwerk… Und es war eine wunderbare Freude, in dieses Projekt einzutauchen und den Dreck unter den Nägeln zu spüren, etwas zu schaffen… Die Idee war einen kleinen „Schamanengarten“ zu schaffen. Ich wünschte mir einen Ort, der nicht nur den Magen nährt, sondern auch die Seele. Einen Ort, der nicht nur uns Menschen, sondern auch die großen und kleinen Tiere und Wesen der Natur willkommen heisst und freundlich „Hallo“ sagt. Einen Ort, der auch für die Bienen und Insekten, sowie unsere geliebten Vögel ein Zuhause wird. Einen Ort, der wohl ein bisschen Gemüse und Essbares bereit hält, aber vor allem auch Kräuter zum Würzen, zum Heilen, zum Räuchern… Während ich umgrub und Wege anlegte, wurde mir klar, dass das Zentrum ein Medizinrad werden soll. Das Medizinrad verbindet die Elemente, die Spirits der Erde und des Himmels, und ein heiliger Raum entsteht. Ein Raum des Innehaltens und der Orientierung, ein Raum der Kraft. Und in diesem Raum gedeihen hoffentlich meine Kräuter und werden diese besondere Energie auch bei ihrer Ver- und Anwendung weitertragen…

Noch ist es ein wenig karg und trist, aber der Boden ist voller wunderbarer Samen, die nun fleissig keimen und wachsen und gedeihen dürfen. Ich saß heute ein bisschen am Medizinrad und bin in seine Kraft und Ruhe eingetaucht, die es ausstrahlt. Und ich freue mich wahnsinnig, zu verfolgen, wie in den kommenden Wochen der Garten seine Wandlung vollziehen wird. Wachsen und gedeihen. Ich freue mich auf die ersten Blätter und Blüten, auf die vielen Farben und Gerüche, auf das erste Naschen und schmecken…

Und so wie dieser wunderbare Kraftort in diesen Tagen ein Ort der Heilung für mich war und auch in Zukunft sein wird, freue ich mich, wenn er diese Wirkung auch für andere Menschen entfalten darf.

Vor allem freue ich mich, dass ich den Klienten und Besuchern nun nicht mehr den Weg mit dem „Garten, der ausschaut wie ein Truppenübungsplatz“ erklären muss, sondern sagen kann: „dort wo dieser wundervolle Garten ist, mit seinen bunten Fahnen, den Klangbäumen, den vielen Farben und Düften…“

Dort bin ich daheim. Dort darf ich arbeiten…

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