Gedanken zum Staunen

Es gibt Tage, an denen wird man mit all seinen Zweifeln, all seinen Ängsten konfrontiert. Oder Tage, an denen alles schief zu gehen scheint. Tage an denen man am liebsten den Kopf in den Sand stecken möchte und der Welt da draußen den Mittelfinger zeigen. Doch manchmal meldet sich an solchen Tagen eben diese Welt und schenkt einem solch einen atemberaubenden Sonnenuntergang:

Und in diesem Moment steht man da, der Mund staunend geöffnet und vergisst alles um sich herum. In diesem Augenblick fehlen einem die Worte, man ist schlichtweg überwältigt von der Schönheit und der Kraft, die so etwas zustande bringen vermag. Und in diesen Momenten, in denen wir vollkommen eintauchen in die Natur, öffnet sich unser Herz. In diesen Momenten ist es, als ob uns die Natur, Gott, das Universum – oder wie auch immer ihr es nennen wollt – in den Arm nimmt, uns ganz fest drückt und sagt: “Alles ist gut.”

Schade eigentlich, dass wir so in unserem Trott, unserem Alltag festhängen und immer die spektakulären Ereignisse brauchen. Denn wenn wir genau hin schauen, dann finden wir auch in vielem Kleinen die ganze Größe des Göttlichen. In der Natur ebenso wie in der Stadt. In Pflanzen, Tieren, Steinen ebenso wie in anderen Menschen.

Alles was wir tun müssen, ist uns öfter die Zeit zu nehmen, genau hin zu schauen. Die Zeit zum Staunen. Staunen, wie wir das als Kinder taten. In diesen Momenten des stummen Staunens sind wir eins mit der Schöpfung. Eins mit unserem Herzen. Eins mit allem.

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