Meditation zum Erden und zur Verbindung mit Mutter Erde

Mal wieder eine kleine, geführte Meditation zum Anhören und Abschalten: diesmal zum Thema “Erdung”. Diese Meditation hilft Ihnen, sich zu zentrieren, “runter” zu kommen, mit Mutter Erde zu verbinden und dadurch Kraft und Ruhe zu tanken. Die Wurzeln, die wir dabei schlagen, sind eine schöne Übung, die sich täglich wiederholen lässt oder die perfekt als Einleitung für schamanische oder andere energetische Arbeiten geeignet ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sitzen, liegen oder stehen, drinnen oder in der freien Natur sind, wo diese Meditation besonders intensiv und schön ist.

Geerdet sein, getragen, behütet und beschützt – unserer ureigensten Bedürfnisse. Je weiter wir uns von der Natur entfernen, desto größer scheint unsere Sehnsucht danach zu werden. Als wären wir “modernen” Menschen abgeschnitten von der Quelle, als wären unsere Wurzeln gekappt. Und so ist es gewissermaßen auch. Unsere Verbindung zu Mutter Natur, Mutter Erde, ist getrennt – getrennt durch Teer und Beton, durch ultraschnelle Fortbewegungsmittel, durch zentimeterdicke Hightech-Schuhsohlen…

Doch auch in spiritueller Hinsicht sollte die nötige Erdung nicht fehlen. Das sprichwörtliche “abgehoben” sein, die “Bodenhaftung” verloren haben, kennt jeder von uns. Die Übung des Erdens hilft uns, wieder Halt unter den Füßen zu bekommen, den nötigen festen Stand um unsere Anstrengungen und Kräfte auch gezielt einsetzen zu können und nicht ins Bodenlose zu driften.

Die Vorstellung von Wurzeln in der Meditation verbindet uns mit Mutter Erde – und verleiht uns das Gefühl von Verbundenheit mit allem, der ganzen Natur, der Schöpfung. Energie kann fließen – sowohl zu uns, als auch von uns weg. Alles Dunkle, alles Schwere kann losgelassen und Mutter Natur übergeben werden.

Besonders schön finde ich es, diese Meditation in freier Natur zu machen und danach zu spüren, zu schauen. Die Muster, die Frequenzen die sich bei der Verbindung zur Erde spüren lassen, finden sich überall wieder: im Rauschen der Bäume, im Plätschern eines Baches, im Schwirren eines Mückenschwarms in der Abendsonne. Wir sind verbunden mit allem, alles ist verbunden mit uns. Zudem ist nichts störendes zwischen uns und der Erde, so dass die Wurzeln fast von alleine in den Boden zu gleiten scheinen.

 

©2014 Holger Schramm. Lebenskunst. All rights reserved. Öffentliche Aufführung, Vervielfältigung und gewerbliche Nutzung nur nach Genehmigung durch Holger Schramm.

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